Die Organisation entscheidet, nicht der Plan.
Ein Zeitplan beschreibt, was geschehen soll. Ob es geschieht, entscheiden Menschen, die gute Gründe für ihr Verhalten haben. Meine Arbeit beginnt bei diesen Gründen.
Programme scheitern selten an der Technik. Sie scheitern daran, dass die Menschen, die mit dem Ergebnis arbeiten sollen, zu spät gefragt wurden und zu wenig.
Ein Vorhaben startet mit einem klaren Auftrag. Das System ist ausgewählt, der Partner beauftragt, der Zeitplan beschlossen. Während die Fachseite Meilenstein für Meilenstein abarbeitet, geschieht auf der anderen Seite etwas, das keine Kennzahl erfasst. Führungskräfte der mittleren Ebene sollen eine Veränderung vertreten, die ihnen selbst nicht erklärt wurde. Schlüsselpersonen werden ins Projekt geholt und behalten ihre alte Rolle dazu. Fragen ohne Antwort werden nicht gestellt, weil sie als Widerstand gelesen würden.
Ein halbes Jahr vor dem Go-Live ist der Projektplan grün und die Organisation innerlich ausgestiegen. Auffällig wird das erst beim Go-Live: Prozesse werden umgangen, die Hotline läuft über, in den Fachbereichen entstehen wieder Tabellen, die es seit dem alten System nicht mehr geben sollte. Die Nachbesserung kostet dann regelmäßig mehr, als die Vorsorge gekostet hätte.
Neben der Programmleitung, nicht anstelle von ihr. Die fachliche Umsetzung bleibt, wo sie hingehört, beim internen Team und beim Implementierungspartner. Meine Seite ist die andere: was die Veränderung mit der Arbeit der Menschen macht, wer dabei übersehen wird, welche Frage niemand stellt und was zu tun ist, bevor daraus ein Schaden wird.
Ein Zeitplan beschreibt, was geschehen soll. Ob es geschieht, entscheiden Menschen, die gute Gründe für ihr Verhalten haben. Meine Arbeit beginnt bei diesen Gründen.
Ich habe keine Stellung in Ihrer Hierarchie, keine Karriere zu schützen und kein Interesse an der nächsten Beförderung. Deshalb höre ich Antworten, die intern niemand bekäme.
Wo Menschen bremsen, wissen sie meist etwas, das oben noch nicht angekommen ist. Wer das abräumt statt es zu lesen, verliert den einzigen Frühwarnmechanismus, den eine Organisation von selbst hervorbringt.
Am Anfang steht die Frage, woran wir erkennen, dass es abgeschlossen ist, und was bis dahin in Ihr Haus übergegangen sein muss.
Ein halber Tag mit der Programmleitung und zwei bis drei Schlüsselpersonen. Am Ende steht eine schriftliche Einschätzung auf zwei Seiten: was trägt, was nicht trägt, was in den nächsten dreißig Tagen zu tun ist.
Über die Laufzeit, mit festem Rhythmus. Interviews in der Breite, Arbeit mit der Führungsebene, Rückmeldung an die Programmleitung, Übergabe an das interne Team vor dem Ende.
Ein bis zwei Tage mit der Ebene, die die Veränderung tragen soll. Keine Schulung. Ein Raum, in dem die offenen Fragen dieser Ebene auf den Tisch kommen.
Neunzig Minuten zu der Hälfte eines Vorhabens, über die selten gesprochen wird. Geeignet als Einstieg, wenn eine Zusammenarbeit noch nicht entschieden ist.
Das Honorar richtet sich nach Umfang, Laufzeit und Anteil vor Ort. Es wird im Erstgespräch genannt und im Angebot beziffert.
Keine Systemauswahl, keine Implementierung, kein Interimsmanagement, keine Übernahme der Programmleitung. Ich stehe in keinem Wettbewerb zu Ihrem Implementierungspartner und habe keine Produktbindung. Wenn eine Lage eine andere Profession braucht, sage ich das und nenne, wen.
Dreißig Jahre in Veränderungsvorhaben, davon Jahre auf der Seite der Anbieter, unter anderem bei SAP, und Jahre auf der Seite der Begleitung. Mitautor mehrerer Fachbücher zu Projektmanagement und Change, darunter ein Beitrag zum Zusammenspiel von Fach- und Prozess-Know-how in der Komplementärberatung. Studium der Betriebswirtschaft (Mag. rer. soc. oec.) an der Wirtschaftsuniversität Wien, Master in Coaching und Organisationsberatung, systemische Ausbildungen, Mediation.
Vierzig Minuten am Telefon oder vor Ort. Wenn ich zu Ihrer Lage nichts beitragen kann, sage ich das im selben Gespräch.